Liebe Braut,
 
Du stellst Dir sicher die Frage welcher Hochzeitsschmuck passt zu mir?
 
Es geht ja hier um kein alltägliches Schmuckstück. Die Suche und Entscheidungsfindung fällt man nicht einfach während eines Stadtbummels in der Einkaufspassage. Man braucht Gedult und oftmals auch Flexibilität.
Sicherlich hast Du schon eine gewisse Grundvorstellung, aber irgendwie kommt der Gedanke auf, liege ich damit richtig und passt der Schmuck zu meinem Look?
Zu viele Tipps von Familie und Freunden, verwirren Dich nur. Gehe bei der Planung des Outfits, gelassen Schritt für Schritt und mit System vor.

 
Wähle Dein Traumkleid
 
Grundvoraussetzung ist das Brautkleid, das Du Dir erwählt hast, in dem Du Dich widerspiegeln kannst. Suche ein gut geführtes Brautgeschäft wo man das Gefühl hat ehrlich beraten zu werden. Es macht keinen Sinn sich in ein Kleid zu zwängen das so gar nicht Deinem Stil und Typ entspricht. Für viele Bräute ist es das erste mal, sich selbst in einer so aufwendigen Garderobe zu sehen. Man trägt das ja nicht alle Tage, es erweckt viele Gefühle und Emotionen in einem. Empfinde keine Maskierung und denke daran, Du bist die Hauptperson und Du sollst Dich rundherum wohlfühlen.
 
Stelle Dir folgende Fragen und höre auf Dein Bauchgefühl.
 
  • Bin ich eher der klassische schlichte Typ und liebe klare Formen und Farben!
  • Liebe ich es romantisch , verzaubern mich bunte Blumen, Tüll und Spitze!
  • Will ich mich von der Masse abheben und liebe Extravagantes!
  • Folge ich einem Motto oder Thema!
 
Ein Foto von Dir und Deinem Kleid
 
Wenn alles passt und Du Dein Traumkleid schon gefunden hast, kannst Du mir gerne ein Bild zusenden. Das hat den erheblichen Vorteil, dass mir Auswahl und Beratung leichter fallen.

 
Die Schmuckwahl
 
Jetzt zum zweitwichtigsten Faktor bei Deinem Outfit, der Hochzeitsschmuck. Der soll harmonisch das Brautkleid ergänzen und deinen Stil unterstreichen, oft gilt dabei

„Weniger ist mehr“!
 
Es bringt das edelste und teuerste Kleid nichts hervor, wenn der Brautschmuck nicht richtig sitzt und harmoniert. Schmuck kann etwas sehr persönliches sein, er spiegelt die Seele der Trägerin wieder. Wenn man ihn später wieder in Händen hält, ruft er Erinnerungen hervor.
 
Modeschmuck, Plastikperlen  und billige Verarbeitung des Brautschmucks, können den Glanz der schönsten Robe zerstören. Das ist ein absolutes „No Go“!
Leiste Dir lieber falls Dein Budget nicht so üppig ist, ein oder zwei edle Stücke als Eyecatcher und du wirst damit glücklicher sein.
 
Ein paar Tipps!
Bei einer Hochzeit wird man oft von einer Menge an Geschenken überflutet, Dinge die man meist nicht benötigt und am Ende nur im Schrank landen. Lasse Dir doch den Brautschmuck schenken, es ist ein sehr persönliches Geschenk für Dich und dem Menschen der Dir nahe steht.

Oftmals bekommt man als Braut von der Mutter oder einem anderen Familienmitglied ein besonderes Schmuckstück geschenkt, das manchmal schon über Generationen in der Familie weiter vererbt wurde.
Dieses besondere Stück will man natürlich schön in Szene setzten. Gerne berate ich Dich welchen Brautschmuck Du zu Deinem Erbstück tragen kannst.

 
Der Farbcode
 
Es ist wichtig folgende Punkte einzubeziehen.
 
  • Liebst du Silberschmuck über alles?
  • Bringt mich Goldschmuck zum Träumen?
 
Eine Frau die bisher nur Silber trägt wird sich mit golden Schmuck nicht abfinden können, in umgekehrter Weise gilt das Gleiche. Achte Bitte dabei auf die Applikationen des Brautkleides, welche Art von Perlen und Steinchen sind aufgenäht, hat Dein Kleid farbige Stickereien.
 
Man nehme Silber zu Silber und Gold zu Gold. Hast Du kleine Perlen, klare Kristallsteinchen, glatte Seide, Tüll oder nur mit Spitze versehen? Du hast die Wahl!
 
Schmuck-Legierung und die Farbe des Brautkleides spielen zusammen. Ausschlaggebend ist vor allem die Haarfarbe und der Hautton der Braut.

 
- Bei klassischen Kleidern in elfenbein und cremetönen, bietet sich Gold sowie auch Silber an. Diese Farben stehen fast jeder Frau und wird am häufigsten getragen.
- Dunkles champanger, steht auch blasseren Frauen, dazu harmoniert vorallem Gold.
- Kleider in offwithe oder sogar reinweiß, kann in der Regel nur der dunklere Typ tragen, je nach Applikation passt Silber sowie auch Gold.

 
Eine wunderschöne Möglichkeit ist Rosegold zu Brautkleidern in blush und ivory, diese rauchigen Pudertöne strahlen Wärme aus und verzaubern.
 
 
Farben des Zierrats
 
Perlen
Sehr viele Frauen wählen Perlenschmuck, dieser greift den klassischen Stil auf und man ist auf der sicheren Seite. Perlen sind beim Brautschmuck nicht mehr wegzudenken.
 
Bitte beachte auch hier, Perle ist nicht gleich Perle. Die meisten echten Perlen im Handel sind Süßwasser-Perlen, diese gibt es in vielen verschiedenen  Formen, Preis und Qualitätsstufen. Eine natürliche ungefärbte Perle hat einen creme-weiß Ton, je nach Aufzuchtsort der Gewässer  bewahrt sie ihren eigenen Schiller. Jede Perle ist ein Unikat der Natur! Sollte es ein Perlenset sein, ist es ratsam jede einzelne Perle farblich aufeinander abzustimmen. Es sind oft minimale Nuancen die die Optik ausmachen.

Naturfarbene Süßwasserperlen können zu allen creme, weiß oder sogar farbigen Tönen getragen werden, Dein Brautkleid spiegelt sich im Glanz der Perle wieder. Wunderschöne Süßwasser-Perlen gibt es auch farblich nachbehandelt. Flieder, rose und lachsfarbene Perlen Nuancen, können einen sehr schönen dezenten Akzent setzten. Perlen in silbergrau und anthrazitfarben, schmeicheln weißen Kleidern.
 
Eine  der teuersten Perlenart auf dem Markt sind Tahiti-Perlen (Salzwasserperlen), sie erkennt man an den einzigartigen hell silbergrau, dunkelgrau bis hin zur schwarzer Farbvariante. Zu Ihnen gesellt sich auch die Königin der Perlen aus der Südsee sie sind ebenso Salzwasserperlen und haben einen weiß, silberweiß und champanger-goldenen Schimmer.
 
Die günstigste und hochwertigste Imitations-Perle ist die Muschelkernperle, diese wird aus der Austernmuschel gewonnen und ist künstlich mit einer Schicht umzogen. Muschelkernperlen sind auch in verschieden Farben erhältlich, sie sind die Beste und preiswertere Alternative zu echten Perlen und schonen das Budget. Farblich sind weiße Varianten dieser Perle auch sehr weiß, daher empfehle ich sie nur zu sehr hellen creme, offwithe oder reinweißen Brautkleidern.

 
Edelsteine
 
Meine bevorzugten Materialien für den Brautschmuck sind auch Edelsteine und Halbedelsteine.
 
  • Bergkristalle geben einen dezenten Glitzer in das Schmuckstück und kann ohne Probleme zu jeder Art und Farbe von Brautkleid getragen werden. 
  • Der Rosenquarz zaubert einen romantisch, mädchenhaften Look. 
  • Amethyste, Aquamarin, Granate oder Peridot bringen, etwas Farbe ins Spiel und lockern auf. 
  • Opake Steinchen wie milchige Achate oder cremefarbene Korallen nehmen wunderbar das Farbkonzept einer Braut auf. 
In vielen meiner Schmuckstücken finden sich diese edlen Steine wieder, sie machen jedes meiner Schmuckstücke einzigartig. Sie sind ein schönes Geschenk der Natur.
 
 
Kleine Rocailles, Kristalle, Strasssteinchen und Zirkonen
 
Geschliffene Glaskristalle verleihen dem Brautschmuck eine tolle Brillanz, die mit echten Steinen unerschwinglich wäre.Diese erinnern an Diamanten und Brillanten, nur einige wenige Markenhersteller liefern gute Qualität. Die Farb- und Formpalette dieser Kristalle ist sehr groß, es können damit sehr schöne Effekte erzielt werden.

 
Verzauberndes Glas
 
Eine Seltenheit neben den ganzen Stoff, Perlen, Strass und Metallelementen, sind meine am Perlenbrenner handgefertigten Glasperlen und Blüten. Die Auswahl an Farben, Formen, Schiller und Effekten ist hier fast endlos. Einige Glasfarben mische ich selber, vor allem bei creme und weiß sind mir feine Farbabstufungen möglich. Diese kann ich wenn nötig individuell auf das Brautkleid abgestimmen.
 
Wenn sich das Licht in den gläsernen Perlen, Blüten und Blättern bricht oder reflektiert bringt es der Trägerin einen einzigartigen Auftritt.

Gefertigter Brautschmuck mit Glas ist eine Rarität und hebt sich vom Massenmarkt erheblich ab.
 

 
Die Seide
 
Veredelt jedes Schmuckstück hat einen eigenen Schimmer, zur Blüte geformt  oder in Crochet Lace Technik gearbeitet, verliert Sie nie ihren Scharm. Feinste Fäden in creme, hellblau, blush oder Pudertöne harmonieren edel zum Brautkleid.
 
 
Wie wird was getragen
 
Welcher Typ bin ich?
Der klassisch, schlichte oder die romantische Träumerin? Die Antwort gibt Dir schon die Wahl Deines Brautkleides, es zeigt die Richtung.
 

Die Klassikerin
 
Ist Dein Kleid schlicht und klassisch gehalten, wähle dafür keine zu starken Gegensätze, halte Dich an feine, schlichte klassische Schmuckstücke. Es spricht auch nichts gegen kleine zarte Blümchen in Kombination  zur klassischen Perle. Ein Hauch Romantik darf auch hier einfließen gegen ein süßes Blümchen im Haar ist nichts einzuwenden. Wichtig ist nur das die Materialien aufeinander abgestimmt sind, harmonieren und nicht ein Teil dominiert.
 

Die Romantische
 
Fiel die Wahl auf ein Prinzessinenkleid, Spitze oder Tüll? Wähle dafür einen mädchenhafteren Stil, aus romantischen Blümchen, Bändern, Schleifen und verspielten Ornamenten.Beziehe vielleicht Farben wie blush, bleu, amethyst mit ein. Wichtig ist hierbei nicht zu übertreiben. Wenn zum Beispiel der Haarschmuck und das Collier schon aufwendig gearbeitet sind, würde ich die Ohrringe etwas schlichter halten. Hier gilt auch wieder „Weniger ist mehr!“
 
Im meinem Shop findest Du schöne Modelle die zusammen harmonieren und nicht übertrieben wirken.

Wenn Du Dir unsicher bist, schreibe mich einfach kurz zum Produkt an, ich gebe Dir gerne Hilfe und Ratschläge.


 
Meine Figur
 
Ein Thema das vor allem eine zukünftige Braut sich kritisch stellt. Viele hungern vor der Hochzeit und treiben Sport bis zum Umfallen, um am schönsten Tag perfekt zu sein. Die tollen Models in den Modezeitschriften machen es einem ja tagtäglich vor. Selbst wenn man sehr schlank ist, fühlt man sich auch nicht immer schön, jeder kann wenn er sucht einen Makel an sich finden. Aber denke, niemand ist perfekt! Mache Dir da in dieser Beziehung nicht zu großen Stress, Dein zukünftiger Mann hat Dich so kennengelernt wie Du jetzt bist.

 
Kaschiere kleine Problemzonen mit dem richtigen Schmuckstück.
 
Längere Halsketten strecken, lassen optisch den Hals schlanker und länger wirken, ein toller Trick vor allem bei Frauen mit einer etwas volleren Figur. Lange Perlenketten oder ein Y-Collier sind hier sehr dienlich.
Normal lange Ketten dürfen dann auch etwas aufwendiger gestaltet sein, diese lenken von einer großen Oberweite ab. Ebenso beim Ohrschmuck gilt, schmal und lang streckt.

Kleine zierliche Frauen sollten keine großen, wuchtigen Halsketten tragen, sie werden dadurch direkt erdrückt und der Focus liegt nur noch auf dem Schmuckstück. Greife lieber zu zarten filigranen Colliers.
 
Falls Du eine kleine Oberweite besitzt, solltet Du Collier`s wählen, die ungefähr in der Mitte Deiner  Brüste enden. Große Ornamente oder Anhänger in Brustnähe können optisch vergrößern. Wähle beim Ohrschmuck ebenso keine massiven Stücke, lieber Ohrringe mit zierlicheren Elementen.

Lange Arme werden optisch kürzer mit breitem Armschmuck. Findet Du dass Deine Arme zu untrainiert und schlaksig wirken, dann greife zu auffälligeren Schmuckstücken diese ziehen die Blicke an.
Bei kurzen zu dicken Armen, wähle lieber etwas zartes dezentes.
 
 
Brautschmuck und Silhouetten

Auf den Graphiken, siehst Du welche Kettenform ideal zum Ausschnitt des Brautkleides passt.



 
Die Brautfrisur
 
Hast Du schon Deine Traumfrisur gefunden?

Erkundige Dich vorab, schmökere Braut - Fachzeitschriften oder das Internet durch. Es gibt viele Hochzeitsseiten die Dir Trends zeigen und Tipps geben.
Ein Probestecken bei Deiner Stylistin ist sehr vorteilhaft und gibt schon Anhaltspunkte, welche  Art von Haaraccessoires sich einbinden lassen.

Sollen es nur einfache Haarnadeln zum Fixieren einer Hochsteckfrisur sein. Bietet sich ein Haargesteck oder Diadem an. Lässt sich eine Ranke einflechten oder trägst Du einen Fascinator anstelle eines Schleiers, es gibt schier unzählige Möglichkeiten.

Die Haaraccessoires und der Brautschmuck werden sehr oft getrennt angeboten, deshalb ist es nicht so einfach interessante Kombinationen finden. Gerne lasse ich bei meinen Stücken alles zusammen fließen und es ergibt eine perfekte Einheit, die sich im ganzen Ausdruck widerspiegelt.
 
Schau mal und lass dich von mir „INSPIRIEREN

 
Über den Brautschleier
 
Der Schleier ist heutzutage kein muss mehr, war aber zu früheren Zeiten das eigentliche Kleidungsstück der Braut, das Brautkleid kam erst zu einem späteren Zeitpunkt dazu. Er sollte die Unschuld und Keuschheit Braut bezeugen und sie vor bösen Blicken schützen. Nur der Auserwählte durfte ihn lüften. Heute zählt er zu den schönsten Accessoires einer Braut und verzaubert weiterhin seine Trägerin.
 
So kombinierst Du Deinen Schleier

Grundsätzlich kannst du jede Art von Frisur und Brauthaarschmuck dazu tragen. Wichtig ist das der Schleier zur gesamten Optik Deines Stils passt.

Er sollte keine schönen Details Deines Haarschmucks oder Kleides verstecken.
 
Hast Du ein Brautkleid mit sehr tiefen Rückenausschnitt, dann trägt man oft ein Rückencollier oder Backdrop dazu. Es wäre schade, wenn das nicht zur Geltung kommt.
Hierfür wähle einen kurzen oder sehr transparenten Schleier.
 
Diademe,Tiaras und Haarreifen in Kombination mit einem Schleier bringen einen sehr edlen aristokratischen Look hervor. Besonders märchenhaft kommen Haarkämme, Ansteckblumen und Haargestecke bei einer romantischen Braut zur Geltung. Sollte der Schleier keinen Einsteckkamm haben, wird dieser mit hübschen Nadelsteckern und Schiebeklemmen befestigt.
 
Der Birdcage oder Gesichtsschleier ist meistens schon  an einem Haarreifen oder Schmuckkamm integriert und lässt sich leicht befestigen.
 
Mein Tipp!
Willst Du Dich bei Deiner Hochzeit viel bewegen und tanzen, wähle einen kurzen Schleier. Sollte er edel und lang sein, trage ihn nur als festliches Accessoire in der Kirche zur Zeremonie. Später tausche ihn für die Hochzeitsfeier gegen einen Fascinator, Haaraccessoire oder Krönchen aus.
 
Für weitere Fragen bin ich gerne für Dich da!
 
Deine
Carolin Schaefer